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H. da Rocha Lima

Bio: H. da Rocha Lima is an academic researcher. The author has an hindex of 1, co-authored 1 publications receiving 3 citations.

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01 Jan 1932
TL;DR: Verruga peruviana wird eine seit der Eroberung der Westkuste Sudamerikas durch dir Spainer bekannte, nur in den hochgelegenen talern der peruanischen Anden vorkommende, eigenartiage, knotige Hautefflorescenz genannten bezeichnet, die im Zusammenhang mit einer ihr vorausgehenden, Oroyafieber genanNTen Allgemeinerkr
Abstract: Als „Verruga peruviana“ wird eine seit der Eroberung der Westkuste Sudamerikas durch dir Spainer bekannte, nur in den hochgelegenen talern der peruanischen Anden vorkommende, eigenartiage, knotige Hautefflorescenz genannten bezeichnet, die im Zusammenhang mit einer ihr vorausgehenden, Oroyafieber genannten Allgemeinerkrankung in Erscheinung tritt.

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01 Jan 1932
TL;DR: In this article, a Gruppe von Mikroorganismen, deren Parasitennatur erst in den letzten Jahren sichergestellt werden konnte, is described.
Abstract: Unter Bartonellen versteht man eine Gruppe von Mikroorganismen, deren Parasitennatur erst in den letzten Jahren sichergestellt werden konnte, deren Einordnung in ein System der Mikroorganismen aber weiteren Forschungen uberlassen werden mus. Obgleich sie morphologisch eine grose Ahnlichkeit mit den Bakterien besitzen, mussen sie doch aus vielerlei Grunden als eine gesonderte Parasitengruppe behandelt werden. Beim Oroyafieber des Menschen, einer in Peru vorkommenden bosartigen Erkrankung, sind sie als in den Erythrocyten gelegene Einschlusse schon langere Zeit bekannt. Im Tierreich scheinen sie als Krankheitserreger und anscheinend harmlose Blutschmarotzer verbreiteter zu sein, als man bisher annahm.

4 citations

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01 Jan 1952
TL;DR: Mikroorganismen werden Mikro Organismen bezeichnet, die als Parasiten der roten Blutkorperchen auftreten, die bei Tieren in der ganzen Welt weit verbreiteten latenten Infektionen fuhren meist erst nach Entfernung der Milz zu einer Erkrankung.
Abstract: Als Bartonellen (Strong, Tyzzer und Sellards 1915, emend. Tyzzer und Weinman 1939) werden Mikroorganismen bezeichnet, die als Parasiten der roten Blutkorperchen auftreten. Sie erscheinen in gefarbten Blutausstrichen als rundliche oder stabchenformige Gebilde ohne Anzeichen einer Innenstruktur oder einer Differenzierung in Cytoplasma und Kern. Beim Menschen sind sie als Bartonella bacilliformis die Erreger einer nur in bestimmten Gebieten Sudamerikas, vielleicht auch in Mittelamerika heimischen, mit Fieber einhergehenden infektiosen Anamie von perniziosem Typ (Oroyafieber) bekannt, der haufig eine eigenartige Hauteruption (Verruga peruana) folgt. Verwandte, im Genus Haemobartonella zusammengefaste Parasiten werden als Anamieerreger bei verschiedenen Tieren gefunden (H. muris Mayer 1921, H. canis Kikuth 1929, H. bovis Donatien und Lestoquard 1934 u. a.). Sie unterscheiden sich von der B. bacilliformis dadurch, das bei ihnen eine Vermehrung auserhalb des Blutes in Gewebszellen nicht nachweisbar ist und das sie keine Hautlasionen verursachen. Die bei Tieren in der ganzen Welt weit verbreiteten latenten Infektionen fuhren meist erst nach Entfernung der Milz zu einer Erkrankung.

2 citations

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01 Jan 1961
TL;DR: In this paper, ausfuhrliche Abhandlung aus der Feder eines hervorragenden Kenners der Bartonellen-Infektionen vor: „Verruga peruviana oder Carrionsche Krankheit (Oroya-Fieber)“ von H. darocha-lima im Band XII, Teil 1, S. 215-242 (1932).
Abstract: Die Besprechung der Bartonellosen kann hier aus mehreren Grunden kurz erfolgen. Erstens liegt im alten Jadassohnschen Handbuch eine ausfuhrliche Abhandlung aus der Feder eines hervorragenden Kenners der Bartonellen-Infektionen vor: „Verruga peruviana oder Carrionsche Krankheit (Oroya-Fieber)“ von H. darocha-lima im Band XII, Teil 1, S. 215-242 (1932). Aus diesem Beitrag sind die noch heute gultigen Daten uber die Geschichte, Epidemiologie, Pathologie, Atiologie, Diagnose, Klinik und Differentialdiagnose der Krankheit ersichtlich. Zweitens wird die Carrionsche Krankheit, die in den Hochtalern der Anden endemisch ist, immer seltener und stirbt moglicherweise ganz aus. Der dritte Grund aber ist der wichtigste ! Aus den neueren experimentellen Untersuchungen (s. bei Wigand 1958) geht zweifelsfrei hervor, das der Erreger der menschlichen Bartonellosis nicht zu den grosen Viren, Grahamellen und Rickettsien gehort, sondern ein Bacterium darstellt (Einzelheiten weiter unten!). Verruga peruviana und Oroyafieber sollten daher kunftig bei den bakteriellen Infektionen erortert werden. Wir entschlossen uns nur deshalb dazu, sie hier in Kurze abzuhandeln, weil die Tierbartonellen im Reich der Mikroorganismen eine Sonderstellung einnehmen und zwischen den Bakterien einerseits und den grosen Viren andererseits eingereiht werden mussen. Menschliche und tierische Bartonellen sind Blutparasiten. Auser diesem gemeinsamen Merkmal besitzen sie jedoch kaum weitere ubereinstimmende Eigenschaften.