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Zur Anatomie und Physiologie der Kiemenwürmer / von Adolph Eduard Grube.

01 Jan 1838-

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Summary (3 min read)

An den

  • Dem schiirfer Naclidenkenden werden so nianclio T^iicken und Mängel dieser Ansiclit niclu enltrelien; aiicli iiiaclien midi bedeutende Autoriliiten scliüclilern, welrlip das (iegentlieil beliauiiten ; \<>r allen J. iNliiller.
  • Richtung liegt darin, dass allerdings, wenn der \crdauende Kanal gerade ausgestreckt läge, die Anund Al>gangsstellen der Kiemengefässe an ihm genau mit den Abschnitten der Segmente zusammenfielen; nun aber ist derselbe in dem vordem weiten -Sclirn %vir von diesen Hrobarhtunf!.
  • ;en ab, so linden wir doch auch mehr Uehereinslimnninc; mit r'er ( irrulalion iMulcrrr Kiriiir !n\ liniirr, wfnn das mehr arlerielle Blut nach vorn ströml; ich glaube, dnss auf diese llichuing der Sciihmdring und seine (iehirngangiien, so schwacii diese Tlieilc aucii entwickelt sein mögen, einen wesentlichen Linfluss haben.
  • «Jass auch er zu gewissen Zeilen in den Athmungsorganen dieser Würmer Eier angetroffen hat, dies ^'orkoiiiinon also aucli sonst hefriiindel ist.l i-hrigens ist das erste Kiemenjiaar oftmals so klein, dass man es leiclit übersielit; man niiiss es am Tten Borstenbündel suchen, das letzte am l'Jten.

Generatio nsorsane.

  • So wenig man die heiden in den Darm mündenden Blasen in das Bereich der Geschlcchtswerkzcuge zu ziehen berechtigt ist, so gewiss scheinen die an der Seitenwandung des Körpers gelegenen Säcke dahin zu gehören.
  • \achdeni ich also ein paar solcher Aestchen vom Darm abgelöst, brachte ich sie unter eine llOfache Vergrösserung, und erkannte nun, dass einige an manchen Stellen dicker, an andern dünner waren.
  • -In frischen Arenicolen werden Leber ihre genauere Verzweigung kann ich nichts 3 18b erichten, da überhaupt die Nerven der Arenicola viel zarter und schwerer zu tinterscheidon sind als in andern Ob der Schlundrinfj; bei dem Mangel von Fühlern und Au<!;pn einen einfachen wahren Gehirnknoten bilde, ist selir fraglich.
  • Auffaliend ist ihre Gestalt, die ich am besten einem in der Mitte vertieften fast durchbohrten Knöpfchen vergleiche; nur einmal habe ich von ihnen auslaufende Fiiden I)emerkt.

JS

  • Kräftiger und gedrungener gebaut als die Terebellen sind die meistentheils prächtigen Arten des Genus Sabella, unter denen ich die im Mittelländischen und Adriatischen Meer nicht selten vorkommende S. unispira zum Gegenstand meiner nähern äussern und anatomischen Beschreibung machen will.
  • Ihre Anzalil enlspriclit genau den Segmenfen, und sie solzen sich seitlich fort, um an den Rändern des Körpers iÜinliehe Erliahenheiten oder ^^ülste für die Bewegungsorganc zu bilden.
  • A\ urm sich so lest daran zu hallen, dass man ])ei dem Versuch ihn herauszuziehen in der Regel rliev die Kienienhüschel ahreisst, als seinen Zweck evreicht.
  • Die Ilauptstrahlen, welche in der obersten ^^indung der grossen Spirale ebenfalls nur ganz klein und fast ohne Xebensiralilen auftreten, werden an ihrer Hasis durch eine weiche.

Cirratulus liaiuarckii.

  • Art wurde von Audouin und Edwards d*m zu Khren so genannt, welcher das als Lunibricus cirrntus von Otto Fabricius beschriebene Tliier zuerst \on den Luiubricis trennte, und zu einer eignen Gattung erliob.
  • .Sie sind cylindrisch und sehr dünn, oftmals oben etwas verdickt, 1 -4 Centm.
  • Minder breit als der hintere Körper sind diejenigen Segmente, welche vor dem Halb -Gürtel von Fäden liegen, unten weniger > on ihm gesondert als oben, wo sie eine tiefe Furche abgrenzt.

Ocfasssyste in.

  • Im Cefässsystem kann ich, da ich nach Si)itiluse\emi)laren untersuchte, nicht alles mit gleicher (jiewisshcit behaupten, sciie mich aber genöthigt von der Besclireil)ung, welche dellc Chiaie bei der gewiss nahe verwandten Gattung Diopatra gegeben, in vielem abzuweichen.
  • Tode nicht anders aus; auch bestätigten mich in meiner Ueberzeugung ein paar kleinere Exemplare, bei denen die beiden Rückengefässe auf dem starkgefüllten braunen Darm continuirlich zu erblicken waren.
  • Vorn, wo der Oesophagus die Pharynxmasse verlässt, also im 7ten Segment, weichen die beiden Stämme ein wenig aus einander, um sich dann zu vereinigen; aber nur auf kurze Zeit, denn schon in der hintern Hälfte des Oesophagus theilt sich dieses Gefäss auf's neue.
  • Im vierten Kiirporsegmenl spaltet er sich, um den Schlund oder vielmehr die Mundöflhung von beiden Seiten zu umgehen; nachdem aber die Schenkel des Ringes schon aus einander getreten sind, werden sie noch einmal durch eine Brücke, ein paar querlaufende Faden, verbunden.

> Fortpflaiiziiiigsorgfaiic*

  • Grwolinliili \\ar ein grosser Tlieil der Fächer mit losen Eierchcn von ajisserordentlicher Kleinlioit erfüllt; ihr \ orkoninien äusserlich an den Kiemen lasst mich vernuitlien, dass sie durch einen Gang in der \ä!ie des Borslenl)üschels aus der Leiliesliöhle in's Freie gelangen.
  • Muskelsyslem herrscht grosse Lebercinstimmuiig mit jener, wie iiberhuuj)t in der ganzen übrigen Anatomie.
  • Thiere im Weingeist zu sehr gelitten halten.
  • Das einfaciie Bauchgcfass trägt an der Basis seiner Kiemenäste sehr ansehnliche lilasige Erweiterungen; das Aas nervoso-ventrale kam mir einfach vor: an der A'ertheilung der Gefässe um den Pharynx herum ist nichts besonders auffallendes und abweichendes zu finden.

Nervensystem. Der Nervenstrang aus zwei eng verbundenen Strängen bestehend:

  • Statt eines grossen Gciiirnganglions ein doj)pelter Knoten.
  • Thiere sind Zwitter; die Eier fallen, nachdem die 0\arien zerrissen, in die Bauchhöhle; die befruchtenden Organe liegen paarweise an der Bauchseile, aber nur im vordem Thci'e des Leibes.
  • Der Darmkanal ist mit Ausnahme seines geraden Anfangs in einer engen Spirale gewunden, und nicht sehr dickwandig.
  • Der Blutlauf vermullilicii unvollkommner als in der vorigen Abtheilung.
  • Sic bauen sich freistehende, lederanige (Sabellaj oder kalkige Röhren ( Serimlaj.

M.Tgnn zu vpvf^lcirlipn ist.

  • Die \ or iliiii liojrrndn onge, von den Dissrpiincnicn Huifasslp Ahlheilung entspräche dann dem Oesopliagus.
  • Der liinlere, wiederum verengte Tlieil des Si)eisekanals, der eigentliche Dann, welcher als ein gerades llohr l>is zum After verläuft.
  • N. Der .\er\ensirang, iiegicilet \ on seinen (iefässen i Vasa nervoso-aiidominalia ). Y""-Das auf dem Verdauungskanal liegende, ])ulsirende Rückengefäss (Vas dorsale).
  • Ks hedeckt das V. intestinale si)|ierius (Fig. ; ) ^''",), und ^on ihm und seinen Verzweigungen gehen obere Aesle zu den hintersten ü Kiemen und den ersten .3 Borstenbündeln.
  • X. Die linke der beiden jpulsircndcn Anschwellungen des \. intest, lat.der Darm1)lutbehäller -, \\el<-he das Darinbliii durch einen engen Gang dem V. ventr.

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OF
COMPARATIVE
ZOÖLOGY,
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18G1.
Deposited
by
ALEX.
AGASSIZ.




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TL;DR: Most species formerly placed in Sabella are transferred to Bispira, having C-shaped fascicles of abdominal chaetae, first thoracic shield with a ‘W-shaped anterior border and, in most species, radioles with paired composite eyes and flanges.
Abstract: Sabella is rediagnosed to include only species that have spiralled fascicles of abdominal chaetae, first thoracic shield with straight anterior border and radioles that lack composite eyes and flanges. Spirographis spallanzanii is synonymous with Sabella penicillus. The type of the genus is discussed and a neotype designated. The only other species retained in Sabella are S. pavonina and S. discifera (= Branchiomma linaresi, once misplaced in Megalomma, but abdominal fascicles of Megalomma form transverse rows). Most species formerly placed in Sabella are transferred to Bispira, having C-shaped fascicles of abdominal chaetae, first thoracic shield with a ‘W-shaped anterior border and, in most species, radioles with paired composite eyes and flanges. Bispira, with B. volutacornis as the type species, is rediagnosed to include B. crassicomis, B. fabricii, B. melanostigma, B. tricyclia, B. viola, B. manicata, B. poricfera, B, mariae, B. elegans, B. brunnea, B. guinensis, B. secusolutus, B. wireni, B. oatesiana, B. spirobranchia, B. pacifica, B. monroi, and B. turneri, many of which are described fully for the first time. Only five of these form bispiral crowns (bispirality is useful only specifically and occurs in other genera) and one, B. tricyclia, has a unispiral crown. Sabella palmata Quatrefages, the type of Stylomma is redescribed and its synonyms discussed. This genus has abdominal fascicles like those of Bispira, but radiolar eyes like those of Megalomma. The relative advantages of chaetal arrangement and eye position are discussed.

67 citations


Journal ArticleDOI
TL;DR: A diagram of the fundamental constitution of the cephalic nervous system of the Polychaeta is tentatively outlined and some earlier opinions about the morphological value of the nuchal organs of the Eunicea are strengthened while others are rejected.
Abstract: Earlier papers dealing with the architecture of the cephalic nervous system of the Eunicea were studied. Thereby, a re-investigation appeared necessary: the existing literature proved insufficient for detailed comparisons with other polychaete families and many earlier statements and conclusions turned out to be quite contradictory, especially as concerns the homologues of the anterior end appendages. In the present paper, the microanatomy of the brain and the innervation of, inter alia, the antennae, the nuchal organs and the alimentary canal of Hyalinoecia tubicola, Nothria conchylega, Eunice norvegica and E. pennata are described. The results are summarized in schematic diagrams and tables and compared with corresponding observations in other polychaete families. Thereby, some earlier opinions about the morphological value of the cephalic appendages of the Eunicea are strengthened while others are rejected. On the basis of the present observations and earlier results arrived at by the present author, and as an object for future discussion and criticism, a diagram of the fundamental constitution of the cephalic nervous system of the Polychaeta is tentatively outlined.

54 citations


Journal ArticleDOI
TL;DR: The water currents which Sabella ( = Spirographis) spallanzanii and S. pavonina drive through their tubes vary with time according to definite and characteristic patterns, and the bearing of the results on the general physiology of the worms is considered.
Abstract: The water currents which Sabella (=Spirographis) spallanzanii and S. pavonina drive through their tubes vary with time according to definite and characteristic patterns. These are described in detail, and the bearing of the results on the general physiology of the worms is considered. In either species, the tube consists of a stiff stem and a more flexible root, and is open at both ends. The opening of the stem (anterior opening) is always well above the substratum. That of the root (posterior opening) was found to be above the surface of the substratum in S. spallanzanii but embedded in the mud in S. pavonina. This means that the tube can easily be irrigated in either direction in S. spallanzanii but tailwards only in S. pavonina. The water currents were recorded by cutting away the root and connecting the posterior end of the stem to a recording apparatus, which opposed very little resistance to the water movements. The worms remained healthy and active for many days on the apparatus. Both species irrigate their tubes vigorously whether the crown is expanded or withdrawn. In S. spallanzanii, pauses are brief and rare; the direction and velocity of irrigation often change and certain characteristic behaviour patterns are constantly reproduced. In S. pavonina, there may be pauses of over an hour's duration, and irrigation is tailward only. The fact that the former species irrigates in either direction and the latter in one direction only is clearly correlated with the difference in form of their tubes. As the worms were studied under practically identical mechanical conditions, the behaviour difference is inherent. Decapitation (removal of crown, collar and part or all of the thorax) has very little effect on the irrigation behaviour of either species. Closure of the circulation (so that the worms circulate a small volume only of non-aerated water) causes a reversible inhibition of irrigation in S. spallanzanii. A worm may still be very active, even though its crown is withdrawn into its tube. The behaviour of the worms when the crown is withdrawn was studied by transferring them to glass tubes, and closing the ends with caps which permitted a through circulation of water but prevented the extrusion of the crown. Some of the worms were adversely affected by the transfer, and failed to irrigate the glass tubes. In those which irrigated the glass tubes in a normal way, forced withdrawal failed to stop the circulation of the blood or the collection of carmine particles by the crown, even if the caps were left on for over 24 hr. The suggestion is made that under natural conditions the worms may sometimes feed from the irrigation current when the crown is withdrawn. The respiratory significance of the crown and the function of chlorocruorin are briefly discussed.

30 citations


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01 Jan 1989
TL;DR: A catalogue of holotypes, syntypes, and paratypes of about 600 species including some subspecies, of Polychaeta preserved or formerly held in the collection of worms of the Zoological Museum, Berlin is presented.
Abstract: The Types of Polychaeta in the Zoological Museum, Berlin A catalogue of holotypes, syntypes, and paratypes of about 600 species including some subspecies, of Polychaeta preserved or formerly held in the collection of worms of the Zoological Museum, Berlin is presented. The species are arranged in alphabetical order. Synonyms based on reexaminations of type specimens are noted.

29 citations


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Abstract: 1. Die in den Kreis der Stoffbestandsbestimmung einbezogenen Polychaten lassen sich in die folgenden Ernahrungsgruppen eingliedern: 1. Vorwiegend Tierfresser, 2. vorwiegend Grospflanzenfresser, 3. vorwiegend Kleinorganismen und Detritusfresser, 4. vorwiegend Detritusfresser. 2. Der Trockensubstanz-und Aschegehalt, ebenso der Gehalt an aschefreier Trockensubstanz. schwankt bei den einzelnen Arten in hohem Mase. 3. In bezug auf den Petrolatherextraktgehalt finden sich bei den vorwiegend Detritusfressern und den vorwiegend Tierfressern niedere Werte, wahrend bei den verschiedenen zu den beiden anderen Ernahrungsgruppen gehorenden Arten sich wechselnd hohe Werte finden. Ganz besonders viel Petrolatherextrakt findet sich bei Nerine cirratulus, Spirographis Spallanzanii und Halla Parthenopeia (uber 20% der aschefreien Trockensubstanz). 4. Mit Rucksicht auf ihren Glykogengehalt lassen sich die Polychaten in eine Gruppe mit niederem Glykogengehalt (unter 10% der aschefreien Trockensubstanz) und eine solche mit hohem Glykogengehalt (uber 10% der aschefreien Trockensubstanz) einteilen. Zur letzteren Gruppe gehoren mit Ausnahme von Stylarioides plumosus und Myxicola infundibulum alle zur Ernahrungsgruppe vorwiegend Kleinorganismen und Detritusfresser gehorigen Polychatenarten. 5. Bei Spirographis Spallanzanii findet sich das meiste Glykogen in den Zellen der Leibeshohlenflussigkeit (vornehmlich den Eleozyten), dann folgt als Glykogenspeicher der Hautmuskelschlauch, der geringste Glykogengehalt endlich kommt dem Tentakelkranz zu. 6. Mit Ausnahme von Owenia fusiformis, welcher Polychat mindestens 3 Wochen lang ohne elementaren Sauerstoff zu leben vermag, welcher also ein fakultativer Anoxybiont ist, benotigen samtliche untersuchten Polychaten zu ihrem Leben elementaren Sauerstoff. Die viel Glykogen enthaltende Spirographis Spallanzanii widersteht aber einem partiellen Sauerstoffentzug besser als die wenig Glykogen besitzende Halle Parthenopeia. 7. Wenn man die mehr oder weniger festsitzende Lebensweise der viel Glykogen enthaltenden Polychaten berucksichtigt, ferner den Umstand beachtet, das nach zahlreichen Literaturangaben im Meere nicht allzu selten Perioden mit geringem O2-Gehalt des Wassers auftreten, so erscheint es wahrscheinlich, das der hohe Glykogengehalt mit der Fahigkeit, Sauerstoffmangel zu widerstehen, zusammenhangt. Tatsachlich last sich zeigen, das bei volligem Sauerstoffentzug bzw. beim Ersticken mehr Glykogen verbraucht wird, als bei genugendem Sauerstoffgehalt des Wassers. Die Fahigkeit, O2-Mangel widerstehen zu konnen, ist fur festsitzende Organismen wichtiger als fur solche mit der Fahigkeit ausgiebiger Ortsbewegung, da letztere sich durch Ortsveranderung dem O2-Mangel zu entziehen vermogen. 8. Untersucht wurde ferner der Stoffbestand zweier Turbellarien, einer · Nemertine und einer Gephyreė.

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